Normandie

Auf dem Weg nach Cherbourg erleben wir aus nächster Nähe eine Rettungsaktion auf See. Ein Hubschrauber fliegt über uns hinweg und nähert sich dem Fischkutter der uns gerade mit hohem Tempo überholt hat. Nun fährt er langsam und der Hubschrauber kreist über ihm. Erst werden 2 Personen abgeseilt, dann eine Trage. Es ist beachtlich, wie schnell und präzise das alles klappt. Hoffentlich kam die Hilfe rechtzeitig.

Cherbourg hat einen riesigen Vorhafen und die Einfahrt ist dadurch gut geschützt. Die Marina ist groß aber gut zur Innenstadt gelegen. Das Zentrum ist lebendig, voller interessanter kleiner Läden und Restaurants. Gegenüber von der Marina liegt die „Cité de la Mer“, ein Museum der Unterwasserwelt mit Meerwasseraquarium und angeschlossenem Fährterminal. In den schön restaurierten alten Hallen fanden sich früher die Auswanderer ein.

Unser nächster Stopp ist Fécamp, ein wunderschöner Ferienort an der normannischen Steilküste. Die ganze Fahrt über haben wir einen herrlichen Blick auf die weißen Felsen. An den Stellen, an denen sich Lücken zwischen den Klippen befinden liegen malerische kleine Dörfer. Fécamp ist ein größerer Ort  mit einem Liegeplatz mit schönem Blick. Wir planen, einen Tag zu bleiben. Leider wird daraus nichts. Am nächsten Tag muss der Besuchersteg frei sein – die „Tour de France sur la Mer“ kommt vorbei. Schade, wir hätten uns gern das Palais Bénédictine von innen angesehen. Mit Kostprobe von gleichnamigem Likör, Kellerei und Laden. Nun bleibt es also bei der Außenbesichtigung und am nächsten Morgen legen wir in aller Frühe ab nach …….

Dieppe, das wir sonst überhaupt nicht gesehen hätten. Ein Hafen mitten in der Stadt mit schönem Blick auf die umliegenden alten Häuser und Restaurants. Wir sind früh da und haben Zeit für ein typisches Mittagessen: Moules frites. Das sind Miesmuscheln mit Pommes frites. Die Muscheln gibt es in den Varianten „mariniere“ oder „creme“. Mir schmeckt creme ganz ausgezeichnet, das werde ich zu Hause mal nachkochen. Die Stadt hat ein uriges altes Viertel mit schmalen Gassen und Treppen unterhalb der Kirche die über der Hafeneinfahrt thront, eine nette Fußgängerzone mit vielen alten Gebäuden im Zentrum und zwei riesige alte Kirchen. Schade, dass sie so verfallen sind. Am nächsten Morgen um 6 h segeln wir weiter nach ….

Boulogne-sur-Mer.  Das Wetter ist mies an diesem Tag, wenn auch der Segelwind gut ist. Ansonsten ist es grau und kalt, streckenweise haben wir Regen und bauen nach dem Anlegen wieder einmal die Kuchenbude auf. Weiße Kreidefelsen sind hier nicht zu sehen, dafür mehr Hochhäuser am Hafen. Die Altstadt mit Stadtmauer liegt oben auf dem Hügel. Die Kirche ist sehenswert und das alte Schloß, das von einem Wassergraben umgeben ist. Die Stadt ist recht groß und man kann prima einkaufen in den lebhaften Straßen. Am Wasser werden viele Zelte aufgebaut für die Zeit vom 13.-16. Juli. Am Nationalfeiertag, dem 14.7. wird hier sicherlich enorm viel los sein. Schade, dass wir dann schon weg sind! Morgen soll’s weitergehen bis nach Belgien, wenn Wind und Strömung passen. Sonst machen wir noch einmal Pause in Dunkerque. Nach 2 regnerischen stürmischen Tagen ist das Wetter heute Abend wieder besser geworden und der Wind kommt morgen aus der richtigen Richtung.


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