Von St. Laurent aus starten wir nach Surinam, diesmal offiziell und mit Tourist-Card. Erst mit der üblichen Piroge über den Fluß, dann mit einem indischen Fahrer Richtung Paramaribo. Kurz vor der Stadt überqueren wir eine riesige Brücke mit gutem Blick auf den Hafen. Hier gibt es auch Container und einige entsprechend größere Schiffe. Das kleine Hotel, mitten im Centrum, überzeugt gleich. Das Anzeigebild ist der Blick die Straße rauf vom Hoteleingang im ersten Stock.
Das Centrum der Stadt ist Weltkulturerbe. Es besteht aus herrlichen kleinen Holzhäusern aus der holländischen Zeit. Einige sind wirklich schön restauriert, an vielen anderen besteht noch Handlungsbedarf. Es gibt riesige, sehr lebendige Markthallen mit Waren aller Art, Souvenierstände an der Haupt-Touristenmeile, einfache einheimische Läden mit indonesisch angehauchter Küche und nette gehobene Restaurants in verschiedenen Preisklassen.
Auf den Straßen geht lebendig zu. Bunte Minibusse mit viel Werbung, Fahrräder, Mopeds. Alles wuselt durcheinander. Es ist deutlich preiswerter als die anderen Länder, die wir bisher besucht haben und es gibt auch viel Armut in der Hafengegend. Außerhalb befinden sich die schönen neuen Häuser derer, die es sich leisten können. Dort sind auch größere Supermärkte.
Das Restaurant, das auch Fahrräder vermietet, hat uns sehr gut gefallen. Lage top, Essen top, Atmosphäre klasse – und preiswert! Ich erstehe eine kleine Holzperlenkette für’s gemeinsame Dinner mit unserer Gruppe und am nächsten Tag klettern wir wieder in den Bus Richtung St. Laurent. Der Duty-free Laden vor der Überfahrt ist noch einen Besuch wert und wir sind pünktlich vor 18.00 h wieder beim Zoll in Französisch Guayana.
Toller Bericht und hey, Ihr seid in der Presse!! 🙂 Ich wünsche Euch weiterhin viele schöne Erlebnisse und eine gute und sichere Weiterfahrt.