BVI’s – The Baths bis Peter Island

Es läuft doch immer anders als geplant beim Segeln: 1mit 2 anderen Booten wollen wir nach „The Baths“ segeln. Da bittet uns Balou um Hilfe, das Boot ist nicht mehr steuerbar. Gut, dass wir noch im Gorda Sound liegen. Kalle fährt rüber und macht seinem Namen „Mister fix it“ Ehre, ich beantworte im Internet meine Geburtstagsglückwünsche. 2Danke für’s rüberfahren zum Hotspot, Beate! Nachmittags gehen wir gemeinsam Anker auf und legen uns an die Mooring vor Spanish Town. Viel Schwell, die Mooring kostet 30 $ und wir sind froh, dass kaum noch Wind ist bei der Enge zwischen den Booten. Beate und Rainer von der Balou machen ihre lange aufbewahrte Flasche Champagner auf zu meinem Geburtstag! Vor herrlicher Kulisse sitzen wir an Bord und genießen den Sonnenuntergang.

3Morgens um 6.30 h ist Start nach The Baths. Um 7 Uhr sind wir da und schnappen uns die Tages-Moorings. Nach dem Frühstück geht’s los an Land. Eine spektakuläre Landschaft! Absolut sehenswert – und zwar früh morgens. Kurz nach uns kommen die anderen Segler und ab 9 Uhr ist es schwierig eine Mooring zu bekommen, ankern ist verboten und es wird aufgepasst, dass sich  jeder hier an die Regeln hält.4 An Land ist auf dem Rückweg Stau: es herrscht drangvolle Enge in den schmalen Höhlengängen und an den Kletterstellen auf den Felsen. Wir schwimmen zurück da man mit dem Dinghi nicht an den Strand fahren darf. Das Wasser ist glasklar, das Schnorcheln herrlich an den Felsen und die Landschaft toll. Trotz Fülle absolut sehenswert und nach ca. 2 Stunden wird’s an Land wieder leer und die Horden in die Busse verfrachtet. Dann kann der Segler die herrliche Landschaft in Ruhe vom Boot aus sehen und noch ein bißchen schwimmen. Die Tages-Moorings kosten 6 $ pro Person für private ausländische Boote ohne zahlende Gäste.

Marina CayNachmittags segeln wir nach Marina Cay. Dort kann man über Nacht ankern. Die Insel ist sehr klein aber herrlich. Ein kleines Urlaubsparadies wie man es sich vorstellt: Tropeninsel mit Riff drum herum, oben eine Bar mit Blick, Musik und Happy Hour, P1010004unten ein Restaurant. Schattige Plätze am Strand gibt’s auch, außerdem eine Tanke für Boote, Eis und Wasser und den wunderschönen Pusser’s Store. Achtung, Kreditkarte tief in der Tasche vergraben bevor sie zu glühen anfängt!

In Road Town auf Tortola ist das Liegen vor Anker etwas beengt. Viele Moorings, viele Charterbasen. Wir verbringen einen netten Abend – wo wohl? – im Pusser’s Pub mit angrenzendem Laden! P1010023Die schicken Becher sind mit Inhalt günstiger und es stehen die Mengenangaben für den Painkiller drauf. Klar, dass sie mit müssen. Der Pub ist super urig, der Laden klasse! Wir laufen ein bißchen durch den kleinen Ort und entdecken in zweiter Reihe die Main Street mitP1010029 ihren vielen bunten und nett aufgemöbelten Häusern. Ein Museum, ein altes Gefängnis, das bis 1996 in Benutzung war, und ein Zuckerrohrmuseum sind zu besichtigen. Schade, dass Sonntag immer alles geschlossen ist! Kalle’s Tauchflasche wird geprüft und gefüllt und wir füllen ein Formular im Internet aus, um nach St. John (USA) hinüberzufahren.

P1010041Am nächsten Morgen ist Start nach Cooper Island. Ich schnorchele an Land um den Dive Shop aufzusuchen. Die Info hilft mir weiter: ja, man kann am Wrack der Rhone schnorcheln. Das Heck des gesunkenen Postschiffes liegt dicht an den Felsen und nicht so tief. Auf Cooper Island ist außer dem Tauchladen ein hübsches Hotel, ein Restaurant und eine sehr gepflegte Anlage, nur darf man auf der Insel nicht wandern gehen, alles ist privat! P1010052Also ab nach Salt Island. Die Insel ist total verwaist aber es gibt einen gut gepflegten Steg für Dinghis, sogar mit nächtlicher Beleuchtung. Ein einsames Haus steht dort und einige alte Hütten. Dazwischen finden wir ein frisches Grab von 2016. Ob das der letzte Bewohner der Insel war?

P1010043Wir wandern am Salzsee entlang über die Hügel bis wir den Platz sehen können, an dem 1867 die Rhone im Hurricane gesunken ist. Abends wird die Bucht voller – alle wollen morgens schnorcheln. Wir starten früh, da ist das Wasser noch recht ruhig und es ist nicht so voll. Von dem Schiff ist noch viel zu sehen, nur alles an den Felsen zerschellt und in wildem Chaos auf dem Grund verteilt. Zumindest an dieser Stelle nichts um hineinzutauchen.

Die Nummernschilder in der Karibik sind immer wieder sehenswert!

Die Nummernschilder in der Karibik sind immer wieder sehenswert!

Später segeln wir bei wenig Wind, wie immer in den letzten Tagen, nach Peter Island in den Great Harbour. Es gibt diverse Moorings für 65 $ die Nacht. Nicht überraschend, dass die letzte Ecke zum Ankern am Abend recht voll wird! Die Bucht ist herrlich. Ruhig, geschützt, klares grünes Wasser. Und im einzigen Restaurant ist gleich Happy hour – und Internet! Und hier erfahren wir: Kalle hat die Einreisegenehmigung für St. John! Also: morgen geht’s los nach Tortola um von dort aus rüberzufahren.


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