Union Island ….

….. ist so schön wie immer. Wir liegen wieder traumhaft hinter dem Riff (siehe Anzeigebild). Der 1Gemüseeinkauf ist nicht so von Erfolg gekrönt – noch teurer, noch weniger Auswahl. Dafür ist der Marktplatz malerisch und aus einer der kleinen Boutiquen wandert ein T-Shirts in meinen wasserfesten Rucksack. Kalle fühlt sich jetzt nicht mehr so fit und bleibt an Bord während ich meine Beine nach überstandener Krankheit wieder mal zum Einsatz bringen will. Ich wandere etwa 2 Stunden, weit ab von Clifton, dem Hauptort. Sehr schnell ändert sich das Bild vom touristisch aufgemöbelten Ort hin zu karibischer Armut. Der Unterschied ist stark spürbar auf dieser Insel. Die Landschaft ist herrlich und um diese Jahreszeit saftig grün.

2Kalle will weiter obwohl er noch nicht so richtig fit ist aber zum Glück hat’s ihn nicht so heftig getroffen wie mich. So segeln wir zu den Cays und ankern hinter dem Horseshoe Reef. Der Anblick ist ein karibischer Traum: lauter kleine Inselchen, ein wunderschöner Blick auf’s Riff, Fisch, Hummer und T-Shirts kann man von vorbeikommenden Booten kaufen. Wir nehmen den Fisch. Einige Stunden später kommt der Verkäufer wieder vorbei und fragt, ob wir Hühnchen hätten. 3Oh ja, ein paar Hühnerbeine liegen in unserer Gefriertruhe. Ob wir diese gegen Conch-Muschel tauschen könnten? Er hat Gäste zum Grillen, die allergisch gegen Meeresfrüchte sind. Dem Mann kann geholfen werden! Ich freue mich über die Conch und lasse mir erklären, wie man sie zubereitet. Er zieht ab mit unseren Hühnerbeinen. Abends treffen wir beim Sundowner die Gäste, die das Hühnchen bekommen, die Welt ist klein in der Karibik. Vom Boot aus sehen wir immer wieder große Schildkröten, vom im Buch  eingezeichneten Turtle-Watching Spot aus allerdings keine. Nach 2 erholsamen Tagen in der Natur geht’s weiter nach ……

Mustique. Die Insel ist ruhig, gepflegt und überwacht wie keine andere.4 Es ist eine Privat-Insel die von einer Gesellschaft betrieben wird. Die Segler liegen an Mooring-Tonnen die in einer Gebühr für 3 Nächte (egal ob man so lange bleiben möchte) mit drin sind. Das Photographieren ist generell erlaubt, jedoch bitte keine Menschen, die hier Urlaub machen. Sie möchten ihre Ruhe haben. Entsprechend ist es auch nicht erlaubt, Pressephotos zu machen. Es gibt ein sehr kleines  einheimisches Dorf, das aus wenigen Häusern,5 hübsch angelegter Schule und Bibliothek mit Internet-Anschluß besteht. Ansonsten Sportanlagen vieler Art, herrliche Strände hinter jeder Biegung an denen man überdachte Grillplätze reservieren kann, angelegte Lagunen die in die von der Natur gewachsenen übergehen und tatsächlich auch noch echten Dschungel. Versteckt hinter Hecken, 6auf den Hügeln und an den herrlichen Stränden finden sich wenige sehr exklusive Hotels und riesige private Anwesen. Entsprechend teuer ist der einzige kleine Laden in dem man allerdings fast alles bekommt was das Herz begehrt. Das Schnorcheln – in nächster Nähe vom Ankerplatz – ist ein Traum und wir machen herrliche Spaziergänge durch die parkartig angelegte Landschaft. Autos gibt es kaum auf der Insel. Direkt am Ankerplatz ist eine bekannte Kneipe, Basil’s Bar. Natürlich müssen wir hin. Die Cocktails sind super, der Blick toll und man kann direkt mit dem Dinghi am Strand davor anlanden. Das glasklare Wasser ist beleuchtet und abends klingt die Musik noch zum Boot herüber – was in diesem Fall wirklich schön ist. Kalle ist wieder fit und wir planen einen langen Schlag nach ……

St. Lucia, in die wohlbekannte Rodney Bay. 7Sonne und viel Regen wechseln sich ab. So können wir leider nicht ganz so viel unternehmen wie geplant. Ein Ausflug mit dem Dinghi nach Pigeon Island ist herrlich und wir wandern zu beiden Hügeln: von dem alten Fort ist nicht mehr viel zu sehen, der andere Aufstieg ist steiler und interessanter. Der Blick von beiden lohnt sich wirklich! Im Waterside Café von Jambe de Bois löschen wir den Durst nach all der Wanderei. Die Atmosphäre ist herrlich hier und ich bedaure wieder, nicht am Wochenende zur Live-Musik da zu sein. 8Wir freuen uns, alte Bekannte wieder zu treffen: Michael von der Sinus und Lynne und Steve von der Aztec Dream. Mit der Aztec Dream waren wir auf der Nereid’s Rally in Guayana und die Freude über das Wiedersehen ist groß. Andere Teilnehmer der Rallye haben wir nur auf dem AIS gesehen oder kurz Funkkontakt gehabt, zu einem gemeinsamen Drink ist es nie gekommen. Nach einigen netten Tagen in Rodney Bay legen wir ab nach …..

Ein Kommentar zu “Union Island ….

  1. Jupp says:

    Hallo Doris und Kalle! In ferne Länder krank ist nicht toll, aber ihr habt es ja überstanden. Wir sind zur Zeit auf Gran Canaria. Wir wünschen Euch noch schöne Tourns und immer eine handgreiflich Wasser unterm Kiel. Es grüßen Helga und Jupp

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