Luperon – die 2.!

Da wir noch ein paar Tage verweilen, mieten wir wieder einmal eines dieser abenteuerlichen Autos. Brigitte und ich haben recherchiert was wir noch so in der Nähe sehen können.  Ich schlage das Kunstmuseum, Mundo King Castle (siehe Anzeigebild) vor, Brigitte den Besuch der Rum Fabrik. Das Mundo King Castle ist der erste Stop und ein sehr lohnenswerter! Tolle Skulpturen, ein einmaliges Gebäude, schöne Bilder und viele Ufos, die nicht so ganz zu dem Rest passen. Leider gibt es keine Informationsbroschüre und keinerlei Beschriftung der Kunstwerke. Die Bilder sollen von einheimischen Künstlern stammen, die Skulpturen aus Haiti. Zu guter Letzt treffen wir noch einen der Künstler selbst – einen sehr skurrilen Typen, der für die Ufos zuständig ist und das ganze zu leiten scheint. Selber hingehen und gucken, dann wisst ihr, was ist meine.

Das Mundo Kind Castle liegt am Rande von Sosua, einem niedlichen Ferienort. Hier gibt es ein Restaurant am anderen, viele Läden, Souvenirs, Hotels von edel bis originell und auch kleine Herbergen, die für Backpacker geeignet sind. Am Strand brechen sich heftige Wellen. Hier wollen wir nicht mit dem Dinghi landen müssen! Umso mehr findet ein Einheimischer unsere Bewunderung. Er wartet mit einem Boot voller Touristen draußen auf den richtigen Augenblick. Dann saust er mit der richtigen Welle direkt auf den Strand.

Vom Beusch bei Brugal Rum waren wir alle vier ziemlich enttäuscht. Sehr kommerziell, sehr kurz, nicht viel zu sehen, nur 2 schnelle Rum-Proben und dafür 5 $ Eintritt. Wir sind uns einig: es gibt sehr viel sehenswertere Rum Fabriken in der Karibik.

 

Schließlich passt das Wetter besser und wir nehmen Abschied von Luperon, in dem wir schließlich fast 14 Tage lagen. Das Bild mit der Schnitzerei ist am Marktplatz, wenige Meter von der Statue des Generals entfernt. Die Wäsche flattert direkt an der Straße zum Hafen, meist wird sie hier auf den Zaun gehängt. Hinter der Schranke dann die langwierigen und äußerst wichtigen Dinge: Immigracion,  Douana, Port Authority. Von Agricultura blieben wir verschont aber die letzte und größte Hürde ist es, das despacho (Ausreisegenehmigung) vom Commandante zu bekommen. Wir hätten das gern abends erledigt um morgens früh auslaufen zu können. Geht nicht! Drei Boote warten. Man verspricht uns, dass wir als erste drankommen, morgens um 7.00 h. Da wollten wir allerdings schon weg sein, aber es hilft nichts. Wir stehen früh auf und warten. Das Morgenlicht ist ein Traum – ich habe viel Zeit zum fotographieren…… Der Commandante kommt erst um 8.00 h mit 2 Mann an Bord um uns den Zettel zu geben. Kalle ist total genervt, wir gehen Anker auf mit Kurs auf Big Sandy Cay in den Turks and Caicos.

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