Lissabon

Diese Stadt ist im April eine eher frische Angelegenheit. Heute haben wir erfahren, dass das miese Wetter um diese Zeit keine Seltenheit ist. Es ziehen viele heftige Schauerböen durch. Wenn die Sonne scheint brennt sie ordentlich und am Strand tobt das Leben – aber nur für abgehärtete Menschen und Surfer in Neoprenanzügen.

Am Strand von Oeiras

Bei unseren Ausflügen haben wir Glück mit dem Wetter: nach Cascais fahren wir mit den Bordrädern, nach Lissabon mit dem Zug. Die Tour nach Cascais hätte man lieber zu Fuß an den verschiedenen Stränden entlang machen sollen, das Fahren entlang der Promenade wird durch lange Strecken an Hauptstraßen unterbrochen. Hier gibt es noch nicht überall Radwege. Ansonsten werden Rad- und Laufstrecken am Fluß entlang fleißig ausgebaut. Die Aussicht ist überall herrlich.

Eindrücke aus Cascais

Cascais ist ein sehr schicker, trendiger Badeort und definitiv einen Besuch wert, Lissabon eine junge lebendige Stadt, die sich enorm entwickelt. Leider entwickelt sich der Strom der Besucher auch enorm. An allen für Touristen interessanten Stellen sind lange Warteschlangen. Sogar in dem wunderschönen Café in Belem, einem westlich gelegenen Stadtteil von Lissabon. Hier wollten wir einen kleinen Imbiss einnehmen nachdem wir lange im maritimen Museum unterwegs waren. Der Besuch des Museums lohnt sich!

Boote des Königshauses
Eines der ersten Wasserflugzeuge
Der Turm von Belem

Jetzt sitzen wir an Bord im strömenden Regen, die Heizung läuft, die Kuchenbude ist aufgebaut und draußen heult der Wind. Wir bekommen ständig Wellen- und Sturmwarnungen über Navtex von der ganzen Küste. Freitag soll es besser werden und Kalle will weiter gen Norden.

In Belem, Lissabon

Ich fliege morgen nach Hause. Dort werde ich endlich die kleine Hannah, mein viertes Enkelkind kennenlernen. Leider gibt es auch noch ein paar andere, unaufschiebbare Dinge zu regeln. Mal sehen, wie alles läuft und wann ich wieder dabei bin.

……. und dieser Beitrag stammt von letzter Woche. Ich bin also gut gelandet und Kalle ist inzwischen schon in Figueira da Foz.

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