Teneriffa, Las Galletas

Im letzten Beitrag werdet ihr es gesehen haben: mit dem Lay-Out funktioniert es nicht mehr. Irgendwas ist verändert bei Word Press und ich bekomme die Bilder nur noch untereinander in den Blog, schade. Aber besser als gar nicht – ich war habe gekämpft bis es überhaupt klappte.

Eindrücke aus Santa Cruz de Tenerife

Mit gutem Wind segeln wir zurück nach Teneriffa. Irma und Hans kommen für einige Tage zu Besuch und wir müssen mal wieder groß einkaufen. Dreimal rufe ich vergeblich die Marina Las Galletas an. Zweimal bekomme ich ein mehr oder weniger unfreundliches „no reservaciones“ oder so ähnlich zu hören, einmal in freundlichem Englisch, ich möge später nochmal anrufen. Ca. eine Meile vor Ort versuche ich es auf Kanal 9: siehe da, es ist ein Platz frei, man erwartet uns am Steg und das Ganze auf Englisch! Ein toller Liegeplatz zwischen vielen Charteryachten erwartet uns. Wir müssen zwar einmal verholen aber das ist mit 4 Seglern an Bord nun wirklich kein Problem. Auto mieten auch nicht, der Wagen wird in 5 Minuten zur Marina gebracht. Einen Tag schlagen wir uns im Gewerbegebiet bei Lidl und Hiper-Dino um die Ohren. Es ist enorm voll aber wirklich empfehlenswert für Leute, die lange nach Süden bzw. Westen unterwegs sind. Besser und günstiger wird’s nicht.

Die schwarze Madonna
Straße in Candelaria
Einer der Guanchen Könige

Nach all dem lästigen Bunkern geht’s wieder los auf Sight-Seeing-Tour. In der kleinen Stadt Candelaria kurz vor Santa Cruz gibt es eine schwarze Madonna zu sehen, die vom Meer angespült wurde. Die Ureinwohner der Inseln, die Guanchen, haben diese gefunden und verehrt bis zur Christianisierung. Vor dem schönen Platz mit der Kirche, in der die Madonna jetzt steht, sind Statuen aller Guanchen-Könige aufgestellt. Wir entdecken noch einen sehr günstigen Laden mit Gewürzen und getrocknetem Obst und Ingwer und weiter geht’s nach Santa Cruz. Der Parkplatz rechts, vom Süden kommend, beim Parque Maritimo Cesar Manrique, ist ein guter Ausgangspunkt zur Stadtbesichtigung von Santa Cruz. Abends kommen Irma und Hans und am nächsten Tag brechen wir auf zur Auto-Tour: Teide-Krater, Oratava-Tal, Masca-Schlucht. Im Krater lacht die Sonne, im Oratava-Tal fängt es leise an zu regnen. Ähnlich wie vor 3 Jahren. Mit dem Wandern entlang der Süd-Küste nach Los Christianos läuft es besser. Die Berge sind um diese Jahreszeit oft am Nachmittag in Wolken gehüllt während es an der Küste sommerlich und zumindest am Tage auch sehr warm ist. Ein Highlight ist das Essen im Restaurant Pantalan mit Blick auf’s Boot und klasse Life-Musik direkt an der Pier.

Beim Wandern von Galletas nach Las Christianos
Super Essen in der Marina im Pantalan
Leuchtturm mal von der Landseite – am Wanderweg nach Los Christianos

Von Teneriffa machen wir uns wieder auf den Weg nach Gomera, diesmal zum Ankerplatz vor dem Valle Gran Rey. Die Überfahrt ist nicht langweilig: umlaufender schwacher Wind, guter Segelwind, Flaute, stürmischer Wind und wieder Flaute innerhalb weniger Meilen. Unterwegs sehen wir Wale, wenn auch nur aus einiger Entfernung.

Auf nach La Gomera!

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